Streulicht kann vor allem dem Gegenverkehr missfallen, wenn es oberhalb der Hell-Dunkel-Grenze  auftritt und wenn es stark genug ist, als Blendung empfunden zu werden. Deshalb setzen die Vorschriften dafür vor allem bei jenem Lichtbündel enge Grenzen, die nach links  abgestrahlt werden.

Wie entsteht eigentlich Streulicht?

Ein Scheinwerfer ist ein optisches System. Von anderen solchen Dingen wie Objektiven an Kameras oder Projektoren kennen wir Unschärfen. Solche gibt es eben auch bei Scheinwerfern und beileibe nicht nur jenen, die tatsächlich auch eine Art Objektiv in Form von Linsen haben. Wie bei Kameras bestimmt die Güte des optischen Systems die Genauigkeit der Abbildung. Beim Auto zeigt sie sich in Form der Lichtverteilung auf der Straße. Mit anderen Worten: Je besser die Komponenten des Scheinwerfers, desto genauer die Lichtverteilung. Zu den wichtigsten Teilen des Scheinwerfers gehört die Lampe. Experten sagen, sie sei genauso wichtig wie der Rest. Eine schlechte Lampe fördert also die Entstehung von Streulicht. Natürlich gibt es auch bei Scheinwerfern große Unterschiede in diesem Punkt.

Wie wirkt eine Spitzenlampe?

Es zählt also beispielsweise die penible Einhaltung und am besten sogar deutliche Unterschreitung der Toleranzen in der Fertigung. Da ist Osram ohnehin sehr gut aufgestellt. Für optimale optische Eigenschaften zählt neben möglichst geringen Abweichungen aber auch eine hohe Leuchtdichte. Je kleiner die Stelle ist, aus der das Licht kommt, desto genauer kann es der Scheinwerfer verteilen. Die Leuchtdichte ist der wichtigste Punkt, in dem sich die Night Breaker und andere Upgrade-Lampen von Standardware unterscheiden. Im Ergebnis liefern sie schärfere Hell-Dunkel-Grenzen und damit weniger Streulicht.

Ist Streulicht immer schlecht?

Als die ersten Linsenscheinwerfer auf den Markt kamen, freuten sich die Scheinwerferkonstrukteure so sehr über die viel schärfere Hell-Dunkel-Grenze, dass sie das Streulicht praktisch völlig abschafften. In der Praxis zeigte sich dann, dass Verkehrsschilder nachts oft schlecht zu erkennen waren, weil auf sie kein Licht mehr fiel. Vor allem bei Schilderbrücken war das ein großes Problem. Schon bald ließen auch Linsenscheinwerfer kontrolliert etwas Licht nach oben streuen. Und das funktioniert natürlich auch mit Night-Breaker-Lampen.

 

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