Es mag noch so schön festlich und aussehen: Kleine beleuchtete Weihnachtsbäume, Adventskränze oder Lichterketten sind im Auto-Cockpit verboten. Alles, was auch nach außerhalb des Fahrzeugs leuchtet, ist nämlich streng nach den Vorschriften eine „lichttechnische Einrichtung“. Und die muss stets genehmigt sein. Aber es ist kein solches Lichtlein genehmigungsfähig. Also kann kein Weihnachts- oder Christbaum eine nationale oder internationale Zulassung vorweisen.

Umgekehrt hat sich sogar das umtriebige Bundesverkehrsministerium schon mit dem Thema befasst. Es gibt tatsächlich einen amtlichen Zusatz zum Paragrafen 49 der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO), in dem es heißt: „Schmuckbeleuchtung, wie Weihnachtsbäumchen an oder in Führerhäusern… sind nicht zulässig. “ Die gleiche Vorschrift erwähnt auch „in allen Farben blinkende und umlaufende LED-Namensschilder“ sowie beleuchtete Firmenzeichen. Die sind also ebenfalls verboten. Weil alles, was blinkt, mit Warnzeichen verwechselt werden kann, wird solcherlei Schmuckbeleuchtung bei Verkehrskontrollen regelmäßig beanstandet.

 

K-Schlange oder E

Auch beleuchtete Radkästen, Fahrzeugunterseiten und Scheibenwaschdüsen fallen übrigens unter das Verbot. Als Richtschnur gilt: Am Auto darf nur leuchten, was ein Zulassungszeichen trägt. Es sind dies ein E im Kreis oder die alte deutsche Kennzeichnung mit dem Buchstaben K und einer Wellenlinie. Diese so genannte „K-Schlange“ ist allerdings sehr selten geworden.

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