Glühlampen von Fern- und Abblendlicht müssen ab und an gewechselt werden. Was noch in den 70ern der freundliche Tankwart gemacht hat, macht man heute am liebsten selbst. Der Selbstschrauber wird allerdings immer mehr entmündigt, je neuer die Autos werden. Das kann man mögen (weil damit auch viele selbstverzapfte Fehler vermieden werden), das kann man aber auch nicht so schön finden. Denn wer hier und da selbst Hand an sein Auto anlegt, hat einen guten Überblick, wie es dem kleinen vierrädrigen Freund so geht. Von vorn sind uns viele Scheinwerfer der Autos im Alltag bekannt. Von hinten aber nur wenige. Wir zeigen euch in dieser Serie ein paar Beispiele, von der schon fast historischen H4-Konstruktion bis hin zu Xenon. Heute ist mal ein extrem kompakter dran: der VW Up!

Lampentausch im VW Up!

Ich persönlich hab’s ja nicht so mit den Kompaktwagen. Da ist mir einfach zu wenig Platz, sowohl im Innenraum als auch bei der Durchführung der nötigsten Handgriffe. So dachte ich zumindest. Als meine große Tochter zum ersten Mal stolz mit ihrem noch gar nicht so alten Neuerwerb auf den Hof rollt, lasse ich großzügig Milde walten und schaue mir den kleinen Freund aus Wolfsburg einmal genauer an. Für die neue Generation von jungen Erwachsenen ist der Up! eigentlich optimal. Klein, schick, einfach. Und wenn sogar mein immer nörgelnder Freund Jo (der in Wolfsburg arbeitet) ein paar freundliche Worte für das Kleinstmobil übrig hat, kann der so schlimm nicht sein. Meine Tochter jedenfalls strahlt, im Gegensatz zum rechten Scheinwerfer des weißen Kistchens. Der strahlt nicht mehr. Nehmen wir das doch einmal zum Anlass, die neuen OSRAM H4 NIGHT BREAKER Laser einzubauen. Sofern der rare Platz da vorn im Motorraum das überhaupt zulässt.

Die neue NIGHT BREAKER Laser hat einen leicht bläulichen Schimmer und laut Beschreibung eine wesentlich bessere Leuchtleistung. Wir sind gespannt.

Sie hat vorher noch nie die Motorhaube geöffnet und muss erst einmal den Hebel suchen. Ich denke derweil darüber nach, wie oft ich meine Unterarme brechen muss, um überhaupt den hinteren Deckel des Scheinwerfers abschrauben zu können. Und bin schon wieder überrascht. Ja, unter dem kleinen Deckelchen ist tatsächlich nicht viel Platz, aber da der Motor die Dimensionen einer handelsüblichen Lichtmaschine hat, komme ich an die Scheinwerfer tatsächlich ohne Knochenbrüche ran. Man lernt nie aus. Klasse. Der Stecker ist schnell abgezogen, der Deckel aus Kunststoff genauso schnell abgeschraubt wie bei meinem Taunus. Töchterchen steht trotzdem mit einem Fragezeichen im Gesicht daneben. Sie kann echt eine Menge, aber mit Autos hat sie sich einfach noch nie so richtig auseinandergesetzt. Das war immer Papis Thema. *klick* den Metallbügel ausgehängt, und schon kommt die alte H4-Lampe zutage. Die neue NIGHT BREAKER Laser hat einen leicht bläulichen Schimmer und laut Beschreibung eine wesentlich bessere Leuchtleistung. Wir sind gespannt.

Der Einbau erfolgt andersherum, die Lampe passt nur in eine Richtung rein. Bloß nicht das Glas anfassen. Bügel wieder einklippsen, Deckel drauf, Stecker drauf und das Ganze auf der anderen Seite auch gleich. Insgesamt eine Sache von 10 Minuten. So stelle ich mir ein wartungsfreundliches Auto für junge Menschen vor. Daumen hoch.
Und noch am selben Abend kommt eine WhatsApp mit einem Bild, das eine taghell erleuchtete Dorfstraße zeigt. Okay, die Dame ist mehr als zufrieden mit den neuen Lampen. Habt ihr auch so gute Erfahrungen gemacht? Teilt sie uns hier gern mit!

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  • Na klar. Als ich mein letztes Auto mit Halogenlampen hatte (Hyundai XG30, Bj. 99) kam die Night Breaker gerade raus.
    Schnell hatte ich sie drin, und der Vergleich, als nur auf einer Seite die NB drin war, war imposant! Leider ist nach nicht mal einem Jahr schon wieder die nächste Glühlampe fällig, da die Haltbarkeit klar unter der enormen Lichtausbeute leidet. Heute fahre ich eine H7 Laser in meinem Motorrad. Da muss sie selten ran, da es ein Tagfahrlicht hat.