Viele Menschen sind täglich mit ihrem Auto unterwegs. Früher nannte man sie „Handlungsreisende“ oder „Vertreter“, heute sind es „Außendienstler“ oder „Kaufleute“. Oder die von uns, die jeden Tag mit ihrem Auto zur Arbeit pendeln wollen oder müssen, weil sich der Wohnraum in der großen Stadt einfach nicht mehr bezahlen lässt. So kommen jede Woche schnell 500 oder mehr Kilometer zusammen. Was sind denn die besten Autos für diese kilometerfressende Liga? Neben vielen Kriterien wie der Wirtschaftlichkeit, der guten Reparaturfreundlichkeit und dem Komfort wird für viele, die vor allem in den Abend- oder Nachtstunden unterwegs sind, das Licht immer wichtiger. Denn wer die Straße vor sich gut sehen kann, reist entspannter. Nicht nur mit neuen Fahrzeugen. Wir schauen heute einmal auf das werksseitige Licht in einer alten E-Klasse, dem T-Modell aus der Baureihe 124 von Mercedes-Benz.

Der „124er“ ist nicht aus dem Straßenbild wegzudenken. In allen seinen Varianten als Limousine, Kombi, Coupé und Cabriolet wurde er zwischen 1984 und 1997 über 2,3 Millionen Mal gebaut und ist in den Köpfen nicht nur der Älteren unter uns immer noch DAS Taxi. Seit 1993 nannte er sich „E-Klasse“, und auch wenn der Konzern für seine epischen Listen optionaler Extras bekannt war – eines hatten alle Modelle ab Werk: große H4-Scheinwerfer und integrierte H3-Nebelscheinwerfer. Egal, ob man der Meinung war, das zu brauchen, oder nicht. Und spätestens, wenn in der kalten Jahreszeit die Nebelbänke in den Morgenstunden über die Niederungen kriechen und die Dunkelheit noch ein bisschen undurchdringlicher machen – spätestens dann waren 124er-Fahrer überzeugt von den mitdenkenden Ingenieuren, die ihnen so ein gutes Licht vorn in ihr Auto gebaut hatten.

Wohl denen, die ihn noch immer fahren. Die Fangemeinde ist groß und wächst weiter, deshalb lohnt es sich für den Zubehörhandel auch, hochwertige Ersatzteile nachzufertigen. Einen kompletten Scheinwerfer gibt es neu für weniger als 100 Euro, einzelne Streuscheiben kosten nur halb so viel. Neu. Wer die jetzt noch mit neuen H4- und H3-Lampen von Osram bestückt, kann damit weiter gucken als die meisten Artgenossen dieser Zeit.

Auch der Blick vom Pilotensitz auf das umliegende Terrain lässt in solchen kalten, dunklen Nächten keine Wünsche offen. Die Armaturen sind weiß-gelblich beleuchtet, quasi blendfrei und unaufdringlich. Im Kombiinstrument befinden sich die analogen Instrumente mit den wichtigsten Informationen, auf der Mittelkonsole selbsterklärend die Regler für die Lüftung und die Heizung. Je nach Ausstattung leuchten da noch ein paar Knöpfe, und alles ist vom straffen, bequemen Sessel aus gut erreichbar. Die E-Klasse reiht sich ein in eine überschaubare Liste von Dauerläufern, das zeigt sich auch in der Gebrauchtwagenstatistik. Knapp 7 % der auf dem Markt angebotenen Gebrauchtwagen haben eine Laufleistung von über 300.000 Kilometern. Auch Volvo, BMW und ein paar Überraschungskandidaten haben da ein Wörtchen mitzureden, aber das beleuchten wir in einer anderen Geschichte. Jetzt freut sich das Osram-Team erst mal auf Heimfahrten bei Nacht und Nebel. Denn wir fahren mit hochwertigen Lampen, die einen Teil der Nacht zum Tag machen.

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  • Wenn jetzt Osram noch die All Seasons im Nightbrakerformat rausbringen würde ?

    Nightbraker sind toll. Tausche die Jährlich aus, einfach weil verbraucht .. aber das grad bei Regen das eher weiße Licht aufgefressen wird, ist eigentlich sehr schade. Kompensiere das seit jeher mit gelben Leuchtmitteln im Nebelscheinwerfer etwas