Urlaubsfahrten können ein Auto ganz schön stressen. Wer nach der Rückkehr einen Blick auf Scheinwerfer und Leuchten wirft, sorgt dafür, dass alles weiterhin gut funktioniert. Vier Tipps.

  1. Prima, wenn die Scheinwerfer für die Fahrten mit viel Gepäck über die Leuchtweitenregelung am Blenden gehindert wurden. Doch jetzt heißt es, sie wieder in die Normalposition zu bringen. Das vergessen viele Autofahrer und wundern sich dann bei der ersten Nachtfahrt über schlechtes Licht.
  2. Leuchtet alles? Wahrscheinlich war das Auto viel mit eingeschaltetem Licht unterwegs. Dabei kann schon mal eine Lampe durchbrennen. Ein Rundgang um das Auto zeigt, ob alle Scheinwerfer und Leuchten auch richtig funktionieren. Das ist auch dann sinnvoll, wenn das Modell über eine Glühlampenüberwachung verfügt. Die prüft nämlich nicht unbedingt alle Lichtfunktionen. Das Fernlicht ist oft ausgenommen und die Seitenblinker ebenfalls. Also diese Teile, die Nummernschildbeleuchtung und das Bremslicht bei der Kontrolle nicht vergessen!
  3. Ist eine Lampe unterwegs ausgetauscht worden? War sie aus dem eigenen Ersatzkasten, sollte der nun wieder aufgefüllt werden. Wer keine eigene Reserve hatte und im Urlaubsland nur eine No-Name-Lampe kaufen konnte, ersetzt diese jetzt am besten durch Markenware renommierter Hersteller wie Osram. Empfehlenswert ist sogar, gleich beide Lampen einer Lichtfunktion auszutauschen. Das Risiko ist groß, dass die zweite bald auch durchbrennt.
  4. Ein Steinschlagschaden ist ärgerlich, besonders wenn er an teuren Teilen wie Windschutzscheiben oder Scheinwerfern auftritt. Bei Letzteren ist er möglicherweise noch gar nicht aufgefallen. Also jetzt checken! Der komplette Austausch ist nur bei moderneren Scheinwerfern zumeist unausweichlich. Andererseits halten deren Abschlussscheiben aus Kunststoff mehr aus als Glasteile. Diese wiederum gibt es häufig als Ersatzteil. Das ist ein großer Vorteil älterer Scheinwerfer. Für eine erfolgreiche Reparatur ist es aber wichtig, dass Löcher oder Sprünge im Glas möglichst bald abgedichtet werden. Andernfalls können Wasser und Schmutz eindringen, was das Innenleben und vor allem Reflektoren gar nicht mögen. Als Dichtmittel ist vieles geeignet. Klebebänder, Pflaster aus dem Verbandskasten, ja sogar Kaugummi tun es.

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