Auto vollgepackt, Reifen aufgepumpt, alle an Bord. Dann kann die Fahrt in den Urlaub ja losgehen. Aber es fehlt noch ein Punkt auf der Checkliste: Licht. Viele Urlaubsländer schreiben Tagfahrlicht und Ersatzlampen vor.

Es ist nicht nur Urlaubszeit, sondern auch eine für lange Listen mit den Vorschriften anderer Länder zum Autolicht. Solch eine könnten wir jetzt hier auch posten und das Ganze mit einer Aufstellung der möglichen Bußgelder würzen. Für wen die Lektüre solcher Tabellen die Vorfreude auf den Urlaub fördert, findet sie reichlich bei Automobilclubs. Die meisten Menschen sind von so etwas eher gelangweilt und deshalb haben gibt es hier ersatzweise zwei einfache Tipps, wie der Urlaubsreisende Probleme mit dem Licht und seiner Nutzung im In- und Ausland vermeidet.

Erstens: Immer und überall Licht an! In keinem zivilisierten Land ist es verboten, tagsüber mit Licht zu fahren. Zweitens: Ersatzlampen an Bord haben! Praktische Sortimentskästchen gibt es zum Beispiel von Osram.

Wer ein Auto mit serienmäßigem Tagfahrleuchten besitzt, muss sich um Punkt eins überhaupt nicht mehr kümmern. Doch was machen die Fahrer älterer Modelle, vor allem in Hinblick auf die Angst, sie könnten das manuelle Ein- und Ausschalten vergessen? Auch dafür gibt es gute Tipps. Sie reichen von der einfachsten und kostenlosen Lösung in Form eines Post-it-Zettels im Cockpit bis zur Nachrüstung von Tagfahrleuchten, etwa aus dem Sortiment von Osram.

Tagfahrlicht ist in etlichen Urlaubsländern Pflicht.

Dazwischen liegen technische Hilfen. Sehr elegant ist der „Umbau“ des Autos auf die Lichtschaltungen für Länder mit Lichtpflicht am Tag. Alle Hersteller liefern ihre Fahrzeuge dorthin mit einer Lichtautomatik aus, die das Abblendlicht mit der Zündung koppelt. Die entsprechende Schaltung lässt sich in aller Regel auch nach- oder besser: umrüsten. Je nach Auto genügt manchmal sogar eine einfache Änderung der Software, die in der Werkstatt passieren kann. Andere Autos brauchen einen neuen Lichtschalter und in wieder anderen Fällen besteht die Änderung in Umklemmen eines Kabels. Auch zusätzliche Relais kommen in Betracht. Werkstätten sollten wissen, wie es geht.

Manche Autofahrer wollen partout selbst entscheiden, wann sie mit Licht fahren. Für die kommt die Nachrüstung eines Lichtsummers in Frage. Der verhindert aber nur, dass das Licht nach dem Abstellen des Motors weiter leuchtet und die Batterie leert. Also eher zweite Wahl für die Fahrt in Länder mit Lichtpflicht am Tag.

Doch warum gibt es überhaupt solche Vorschriften? Experten für Verkehrssicherheit sind sich sicher, dass Tagfahrlicht die Zahl von Unfälle, Verletzten und Toten effektiv senkt. Statistisch lässt sich das sogar beweisen. So ging die Zahl von Linksabbiegeunfälle in Dänemark nach der Einführung der Lichtplicht um 30 Prozent zurück.

 

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