Dass Osram als modernes Unternehmen auf Kundenwünsche und Uservorschläge eingeht, ist auf den vergangenen Messen und Produktvorstellungen (vor allem bei den LEDriving XENARC für den Golf VI) klar kommuniziert worden. Die neue LEDriving-Generation wird seitdem als die Speerspitze der userinspirierten Produkte gefeiert. Und jetzt legt Osram nach: mit einem Tagfahrlicht für Bollerwagen. Gerade rechtzeitig für Christi Himmelfahrt. Also … Vatertag!

Aber von Anfang an: Am vergangenen Wochenende sah ich den Aufruf auf dem Osram Automotive Facebook-Kanal, mit dem Roller zum Grillen an den Ort meines Vertrauens zu fahren. Roller – hab ich nicht. Aber ich bin Vater, und ich habe natürlich einen Bollerwagen. Dank guter Connections zum Osram Produktmanagement hat man mir exklusiv ein Set der neu entwickelten, sparsamen „LEDriving BG LED“-Tagfahrlichter geschickt!

Die Idee ist so simpel wie genial: „Die innovative Beer Guide Technology unserer neuen LEDriving-Tagfahrlichter macht die Tour mit dem Handwagen so sicher wie einen Ausflug mit Bus oder Bahn“, erklärt Produktmanager Horst Kobus die Leuchten. „Dank der Befestigungsmöglichkeiten an den Flanken des Wagens und optional an der traditionell stark beanspruchten Deichsel verhindert die neue LED-Generation hocheffizient ein Kollidieren mit anderen Verkehrsteilnehmern. Besonders das klassische, serpentinenartige Befahren der Fahrbahnmitte birgt viele Gefahren, hier können wir nun gegensteuern!“ Kobus ist überzeugt, dass das neue Produkt kommende Vatertagstouren revolutionieren und das Verletzungsrisiko minimieren kann.

Ich befestige eine der drei Leuchtleisten an der Deichsel und jeweils eine an der linken und rechten Bordwand des kiefernhölzernen Bollerwagens. Die 30er-Kiste Astra, eine Schüssel Nudelsalat mit zwei Löffeln, Meterbrot von gestern und ein Kassettenrecorder lagern gut gesichert im Testfahrzeug. Und wer trinkt schon allein am Vatertag, also kommt ein belastbarer Kumpel mit. Um den Test unter realistischsten Bedingungen durchzuführen, wird noch vor dem Start vorgeglüht – und wir machen uns um Punkt 15:00 Uhr auf den Fußweg von der Kieler Innenstadt zum Falckensteiner Ostseestrand. Zu Fuß, mittig auf der zweispurigen Umgehungsstraße. Schon die ersten Minuten zeigen: Ja, wir werden tatsächlich gut gesehen. Autofahrer blenden auf, hupen, winken und rufen. Die LEDriving sind bis zu 1,5 Promille zugelassen, kurz hinter der Hochbrücke über den Nordostseekanal haben wir diese Grenze aber immer noch nicht ganz erreicht. Das wird am Nudelsalat liegen. Die Babyzellen im Recorder machen langsam schlapp, „Mr. Vain“ leiert mehr als üblich. Die Akkus der Leuchten aber geben auch nach zwei Stunden noch die volle Leistung, die uns umgebende Hauptverkehrsstraße scheint taghell. Horst Kobus dazu: „Wir überlegen Kooperationen mit Brauereien und Baumärkten mit Garten- und Campingabteilungen. Die innovative Technik wird dank vielfältiger Einsatzmöglichkeiten viele Kunden begeistern.“

Die Bilanz unseres Tests ist überwältigend. Der Nudelsalat und das Bier sind gegen 23:00 Uhr unverletzt und vollständig eingenommen worden. Lediglich der Verlust von fünf Pfandflaschen und einem Löffel ist auf den schlechten Zustand des Mittelstreifens zurückzuführen. Wer eher inkognito unterwegs sein möchte, illuminiert bei seiner Tour nur die Deichsel. Wer die Bühne des Lebens bevorzugt, freut sich über Nennungen in lokalen Verkehrsnachrichten und die selbstlose Unterstützung örtlicher Einsatzkräfte, die mit blau blitzenden Lichtorgeln einen Hauch von 70er-Disco zu den Hits der 90er aus dem Kassettenrecorder beisteuern. „Die neuen LEDriving-TFL sind am Bollerwagen-Piktogramm auf der Packung sofort zu erkennen“, schließt Kobus ab. Stimmt. Und jetzt kommt ihr. Am Donnerstag, den 25. Mai, ist es so weit. Und ab dem 07. April ist das LEDriving BG für euch im Handel erhältlich.

 

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