Weihnachten. Wenn ihr Kinder habt, kennt ihr seinen Zauber. Wenn ihr selbst zumindest mental noch Kinder seid, auch. Und alle anderen? Wir sind hier doch nicht die verhärmte Weihnachtshasser-Gesellschaft, die zwei Monate lang nur von Konsumgeilheit, Hektik und Kommerzgedanken beherrscht wird, oder? Ist Weihnachten nicht viel mehr? Frostiges Regenwetter, jede Menge Lichterketten, prasselndes Ofenfeuer und fettes Essen. Euer Garten ist dank Osram bestimmt schon heller erleuchtet als das Frankfurter Bankenviertel? Gut. Aber habt ihr euer Schätzchen, euer Auto, nicht irgendwie vernachlässigt? Verdient das Alltagsvehikel nicht auch ein wenig weihnachtlichen Glanz? Hier haben wir ein paar Tipps.

Lichterketten im Auto machen Spaß, beleuchten angenehm indirekt und versprühen eine charmante Club-Atmosphäre. Es gibt sie mit Außentransformator oder für den reinen Innengebrauch. Sorgt in jedem Fall für ein ausreichend dimensioniertes Verlängerungskabel, damit die Weihnachtstour zu den Verwandten nicht an der ersten Kreuzung unbeleuchtet zu Ende ist. Neben den wunderschönen Mond-und-Sterne-Varianten bieten sich schlichte Ketten in der Farbe der Cockpitbeleuchtung an. Doch Vorsicht! Zu helles Licht könnte euch vom Straßenverkehr ablenken. Wenn es zu bunt wird, beschränkt euch lieber auf die LED Ambient Tuning Lights, die sind sogar erlaubt.

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Einen Stall mit Krippe haben alle an Weihnachten irgendwo im Wohnzimmer stehen. Ihr seid anders und baut ein besinnliches Szenario mit Ochs und Esel hinten auf der Hutablage eures Autos auf. Achtet auf einen festen Halt besonders bei Maria und Josef, damit das Kind in der Krippe nicht in der ersten Kurve zur Waise wird. Begeisterung in der Nachbarschaft wird euch sicher sein. Hut, Bibel und gehäkelte Klorolle verschwinden temporär im Kofferraum, um den Gesamteindruck nicht zu verwässern. Wenn es in eurem SUV oder Kombi keine Hutablage mehr gibt, kann die Krippe alternativ auch auf dem Rücksitz aufgebaut werden. Na, wird euch schon warm ums Herz? Immer noch nicht?

Dann hilft nur noch: der kleine beleuchtete Plastik-Tannenbaum mit der Stromversorgung aus dem Zigarettenanzünder. Unabdingbares Zubehör in jedem weihnachtlichen Automobil. In Deutschland seit Jahren verboten und gern genommener Anlass für immer wiederkehrende Verkehrskontrollen. Waghalsige Zeitgenossen klemmen daneben noch eine echte Baumkerze in die Lüftungsgitter, um das Fest perfekt zu machen. Wegen des leichten Dufts nach verbranntem Cockpit wünschen wir uns an dieser Stelle noch weihnachtliche Wunderbäume im Discounter-Regal. Weihrauch und Myrrhe oder vielleicht Ente mit Rotkohl schließen eindeutige Marktlücken.

Wie verbringt ihr diese Tage? Hoffentlich nicht so wie in diesem Artikel, denn alle diese Tipps sind natürlich ironisch gemeint und aus guten Gründen im deutschen Straßenverkehr nicht erlaubt. Also Finger weg, vor allem von offenem Feuer und Kerzen. Lasst lieber LEDs leuchten.

Aber mal ehrlich – geht es auf die Reise zu Mama und Papa und dann noch zu Oma und Opa und Tante Leni und Onkel Hermann, Otto und Rüdiger? Oder genießt ihr einen besinnlichen Urlaub fern des hektischen Alltags, in einer festlich beleuchteten Welt? Was immer ihr vorhabt – lasst es ruhig angehen. Wenn nicht sonst, dann aber zumindest jetzt.

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