Herbst. Dunkelheit. Kälte. Nebel. Die graue Jahreszeit kehrt sie unter dem Teppich hervor, die besonderen Autofahrer: die Blender und Dauerbeleuchter.

Sie sind wieder eindeutig erkennbar. Entweder diejenigen, die mit den veränderten Witterungsverhältnissen überhaupt nicht umgehen können oder diejenigen, die gar nicht mehr aufhören, damit umzugehen. Zur ersten Kategorie gehören die Übervorsichtigen und die Ängstlichen. Beginnt es etwas stärker zu regnen, reduzieren diese besorgten Autofahrer ihre Geschwindigkeit auch auf dreispurigen Autobahnen auf Spielstraßenniveau. Wenn gar Nebel aufkommt, fahren sie nicht etwa langsam. Nein. Sie halten abrupt an! Ebenfalls auf dreispurigen Autobahnen, gern auf der mittleren oder der linken Spur. So viel „Vorsicht“ ist gefährlich, liebe Freunde, vielleicht sollten diese besorgten Bürger doch lieber auf Bus und Bahn umsteigen.

Es gibt auch die anderen, die zwar nicht in Vollbremsungen havarieren, aber trotzdem zum Ärgernis mutieren. Wenn auch zum (etwas) weniger gefährlichen. Da wir noch nicht alle im Genuss selbst abblendender Matrix-Scheinwerfer sind, ist der Herbst die Zeit, in der uns entgegenkommende Träumer mit ihrem nicht abgeblendeten Fernlicht fast von der Straße blitzen. Und da wir noch nicht alle eine selbst ausschaltende Nebelschlussleuchte haben – ist der Herbst die Zeit, in der gefühlt die Hälfte der Verkehrsteilnehmer vor uns permanent bremst. Auch, wenn der Nebel schon lange nicht mehr da ist. Deshalb heute einmal ein kleiner Aufruf vom Osram Team an euch da draußen, die ihr gemeinsam mit uns versucht, sicher durch die dunkle Jahreszeit zu kommen.

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Ja, sie sind da, diese zusätzlichen Lampen am Heck unserer Autos, die man eher selten benutzt. Seit 1991 bei Neuzulassungen vorgeschrieben, entweder eine links und eine rechts oder nur eine links vom Nummernschild oder mittig. Wir benutzen sie so selten wie die Aschenbecher in den hinteren Türen, vielleicht erklärt das ein wenig, warum viele Autofahrer sie zwar einschalten – aber nicht mehr ausschalten. Global gesehen gibt es bestimmt größere Probleme als dieses, aber wer schon einmal eine längere Strecke hinter einem Auto mit eingeschalteten Nebelschlussleuchten her gefahren ist weiß, dass das ganz schön nerven kann.

Da ist ein kleiner Schalter am Armaturenbrett, mit dem man eine Nebelschlussleuchte einschalten kann. Aber echt nur, wenn die Suppe wirklich sehr sehr dicht ist, eure normalen Rücklichter sind bei normalem Nebel auch erstaunlich gut zu sehen. Oft leuchtet dieser Schalter dann, und im Cockpit ist ein Nebelschluss-Lämpchen ebenfalls munter am vor sich hin Leuchten. Nebel weg? Dann macht doch auch die Schlussleuchte wieder aus. Im besten Fall ruft ihr sonst die ebenfalls nicht aussterbende Belehr-Fraktion auf den Plan, also Menschen, die erst hinter euch auf- und abblenden, neben euch wild mit den Händen gestikulieren und dann vor euch ein paar Mal das Licht aus- und wieder anmachen. Denen müssen wir doch auch mal ein paar ruhige Heimfahrten gönnen, oder? Also. Seid aufmerksam, schaut ab und an einmal auf euer Cockpit und lest die leuchtenden Lampen. Dann kommen wir alle gut durch den Herbst.

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