Wenn das Tuningherz einen japanischen Rhythmus hat, dann gibt es dafür eine Spezialklinik: den Lausitzring. Einmal im Jahr treffen sich die Fans und Freunde von „Importfahrzeugen“ aus dem fernen Osten im nahen Osten, nämlich auf dem EuroSpeedway. Hier auf der modernsten Rennstrecke Deutschlands werden normalerweise DTM-Rennen ausgetragen – vom 12. bis 14. August fand hier aber Europas größtes Tuningfestival für „Reisbrenner“ statt. Also für schnelle, schöne Autos aus dem asiatischen Raum. Da ging eine Menge mehr als nur Sushi und Wan Tan. Und OSRAM war natürlich wieder mitten drin.

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Nördlich von Dresden bestimmt normalerweise die Spreewaldgurke den Nahrungskreislauf. Für ein langes, lautes Wochenende wurde hier umgestellt auf scharfe Garnelen und süß-saures Rindfleisch mit Reis. „Bigger, Faster, Lausitzring“ nehmen die aus ganz Europa angereisten Autofans sehr ernst und zeigten einander gegenseitig und den begeisterten Besuchern, was alles in Sachen Tuning an Nissan, Toyota und Co. möglich ist.

Wer einfach nur Reisbrennen für die Augen suchte, kam beim Show & Shine Contest im Fahrerlager schon einmal ganz auf seine Kosten. Hier zeigten die Tuner, Rennprofis und Privatleute ihre glanzvollen Perlen, mal wahnsinnig schnell, mal wahnsinnig tief, mal wahnsinnig lackiert – und mal alles zusammen.

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Wer die geballte Power hier im kleinen Örtchen Klettwitz nicht nur sehen, sondern auch hören oder spüren wollte, begab sich zur Drift-Show. Alleine oder mit Drift-Beifahrer wurden hier Highspeed-Runden durchgezogen, meistens kontrolliert quer zur Fahrbahn und mit nennenswerter Rauchentwicklung unter dem tosenden Beifall der Zuschauer.

Die Veranstalter ließen es sich nicht nehmen, in diesem Jahr die offizielle Drift-Allstars-Weltmeisterschaft auf der Rennstrecke stattfinden zu lassen. Willst du mehr – fährst du quer. Supercool. Wer danach noch immer keinen Drehwurm hatte, konnte sich noch auf der Quatermile austoben und das amerikanische Klischee aushebeln, dass Hubraum durch nichts als noch mehr Hubraum zu ersetzen sei. Denn auch Drehzahl kann rocken, die Jungs und Mädels haben das mit sagenhaften Rennzeiten unter Beweis gestellt.

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Der VW Amarok vom OSRAM Team war, obwohl ein wenig markenfremd, ein zentraler Anlaufpunkt für die Tuningfans. Denn hier war es fantastisch hell. Vor allem Xenon-Produkte und Tuning Lights wurden rasant nachgefragt, das Team stand allen Besuchern mit Rat und Tat zur Seite und beantwortete auf Augenhöhe individuelle Fragen zum Thema Licht.

Auf der Demo-Wand konnten sich die Fans gleich ein Bild von der Optik der Installationen machen, und als die Dämmerung über den brüllenden Motoren hereinbrach, zeigten die Lichtinstallationen, was sie können. Beim „Beleuchtungs-Contest“ wurde die Nacht zum Tag, und Fahrzeuge mit außergewöhnlichen Beleuchtungen traten gegeneinander an. Die beeindruckendsten Beleuchtungskonzepte räumten gleich vor Ort wertvolle Preise ab. Das sind die Wettbewerbe, in denen das Herz des OSRAM Teams so richtig aufgeht.

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Und wer den ganzen Tag Rennen gefahren ist oder quer durch die Kurven driftete, muss am Abend ordentlich feiern. Sexy Ladys waschen derweil mit viel Schaum den Wagen und räkeln sich ein wenig. Schnell noch die Haare beim Sound Off an den Bassboxen föhnen, und dann dahin, wo die Blitze zucken. Es darf getanzt und gefeiert werden an der Lausitz. Und kommendes Jahr sehen wir uns wieder!

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