Unsere Autos können immer mehr. Und wenn sie immer mehr können, wollen sie einem das auch mitteilen. Und wenn sie noch viel, viel mehr können, geht auch mehr kaputt und muss aufgezeigt werden. Uff. Während noch in den 60ern ein Tacho, ein Kühlwasserthermometer und eine Tanknadel genügten, um den Fahrer über die Befindlichkeiten seines Kraftfahrzeugs aufzuklären, ist die Informationsflut in modernen Cockpits … sagen wir mal … regelrecht unübersichtlich. Ist es ein Trauern nach der „guten alten Zeit“? Oder geht heute nichts mehr ohne eine Menge bunt beleuchteter Instrumente? Wir blicken einmal zurück.

Ach ja, der gute alte Käfer. Fast jeder hatte in den 60ern und 70ern aus Mangel an Alternativen so einen luftgekühlten Krawaller mit nur einem einzigen Rundinstrument. Später waren alle froh, ein „richtiges“ Auto zu fahren – und heute blicken wieder alle sehnsuchtsvoll zurück. Spätestens in der Midlife-Crisis will man wieder sein erstes Auto kaufen und ist erschüttert über die Preise der kleinen Kult-Kugeln. Hätte man ihn damals bloß behalten. Hätte, hätte. Was ein VW Käfer definitiv konnte: entschleunigen. Denn er hat während der Fahrt nicht von der Straße abgelenkt. Weder mit Piepsern noch mit Geblinke oder bunten Informationen. Wenn was nicht in Ordnung war, hörte man das schon irgendwie. Spartanisch? Ja.

In den 90ern rüstete die Automobilindustrie auf. Die Hersteller begannen, sich über die Farbe der Instrumentenbeleuchtung zu definieren: Rot, Blau, Grün – alles war möglich. Moderne Motoren mit elektronischen Steuergeräten lieferten viele neue Daten, die teilweise auch angezeigt werden wollten. Fahrer besonders von Oberklasselimousinen waren umgeben von Lampen und Lichtern. Gut, wenn die wenigsten davon vor irgendetwas warnen wollten. Während Nachtfahrten schimmerten die Insassen im sanften Licht des Cockpits fast filmreif. Habt ihr noch so einen Boliden? Durchgebrannte Glühlampen im Cockpit lassen sich durch helle, energiesparende LED-Lampen ersetzen. Bei OSRAM werdet ihr da direkt fündig.

Heute ist alles Display, Ambient und Infotainment. Große, berührungsaktive Bildschirme erzählen auch während der Fahrt dermaßen viel über alle Lebenslagen des Fahrzeugs und der vollklimatisierten Komfortzone, dass das Verbot des Handys am Ohr schon fast albern anmutet. Aber es ist, wie es ist. Vor allem junge Menschen schätzen Unterhaltung und Konnektivität im Auto mehr als die optische Schönheit oder den Klang des Motors, sie wollen loungeartige Beleuchtung im Innenraum und maximale Unterhaltung, auch mit Licht. Die Flut an Informationen sprengt auch in Kleinwagen so manche Vorstellungskraft und lässt Bedienungsanleitungen dicker werden als Telefonbücher von Großstädten. Aber wenn man sich erst einmal an den „Neuen“ gewöhnt hat, möchte man weder seinen Komfort noch sein leuchtendes Entertainment missen. Der Mensch lernt dazu, auch im Auto.

Habt ihr euren „Wohnraum“ zwischen den vier Rädern auch in verschiedenen Lichtfarben gestaltet? Falls nicht, holt das gern nach – OSRAM Tuning Lights machen auch aus einem „normalen“ Auto eine coole, dezente Lounge. Wenn wir mal ehrlich sind, passen die neuen Autos schon irgendwie in unsere Welt. Und sie machen weniger Dreck, sie sind sparsamer, leiser und komfortabler. Und bald sehen wir uns im Elektrozeitalter wieder. Aber bis dahin rüsten wir die Innenbeleuchtung auf. Okay?

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