Sommerzeit, Urlaubszeit. Monatelanges Malochen wird endlich unterbrochen von einer Fahrt ans Meer oder in die Berge, alle sind gezeichnet vom Alltag und voller Vorfreude auf ein paar freie Tage. Entsprechend unseriös wird gepackt, alles wird ins Alltagsgefährt geworfen, was nicht mehr reinpasst aufs Dach geschnallt oder gar lose im Wohnwagen verstaut. Was kann schon passieren? Oh. Eine Menge. Wer falsch packt, gefährdet sich und andere, guckt bei Nachtfahrten in die Sterne oder blendet den Gegenverkehr. So wird schon der erste Urlaubstag zum echten Stressfaktor – wenn er nicht sogar im Straßengraben endet.

Habt ihr schon einmal eine Schlangenlinienfahrt mit 80 km/h oder eine Vollbremsung mit einem urlaubsmäßig voll beladenen Auto ausprobiert? Habt ihr? Sicherlich nicht. Wie in jedem Jahr werden rudimentäre Richtlinien nicht eingehalten, die das Reiseleben doch so einfach machen könnten.

  • Schweres Gepäck nach unten, am besten hinter die Sitze in den Fußraum.
  • Lose Gegenstände verpacken und alles im Heck so sichern, dass bei einer Vollbremsung nichts nach vorn fliegen kann.
  • Spanngurte oder Zurrgurte sind weder albern noch kosten sie viel Geld, können aber Leben retten.
  • Bei Dachboxen wird fast immer die zulässige Dachlast des Autos überschritten und gern vergessen, dass der Schwerpunkt nun viel weiter oben liegt.

Stichwort „Elchtest“: Man wundert sich, wie schnell ein auf dem Dach zu schwer beladenes Fahrzeug umkippen kann. Und auch Anhänger und Wohnwagen können überladen werden oder so falsch auf der Kupplung liegen, dass die angegebene Stützlast zur Farce wird und die Vorderräder quasi in der Luft hängen.

Wer sich urlaubsreif fühlt, dem ist das gern mal alles egal. Der will nur noch losfahren. Es mag spießig klingen, aber nehmt euch die Zeit, die oben genannten Punkte zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Nicht umsonst werden von vielen Automobilclubs Fahrsicherheitstrainings mit beladenen Fahrzeugen angeboten. Die Autos fahren sich mit Last nämlich völlig anders als ohne. Probiert es vor Fahrtantritt auf einem leeren Parkplatz einmal aus. Ihr werdet Augen machen.

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Nicht zuletzt leuchten die Scheinwerfer auf der Urlaubsfahrt gern mal den Himmel aus. Die Leuchtweitenregelung ist zwar seit den 90er Jahren in Automobilen vorgeschrieben, aber sie funktioniert nicht immer einwandfrei. Oder sie wird vergessen, wenn sie manuell eingestellt werden kann. Nicht jedes Auto verfügt über eine Niveauregulierung, die bei Beladung den Wagen wieder aus den Federn hebt. Auch hier empfiehlt sich ein kurzer Test vor der großen Fahrt, denn in die Baumkronen leuchtende Scheinwerfer bringen kein Licht auf die Straße, wo es gebraucht wird. Und die vielen entgegenkommenden Autos, die aufblenden, sprechen auch eine klare Sprache. Du blendest mich. Ich seh nix. Zumal in vielen Ländern auch tagsüber Licht angeschaltet sein muss. Wie man damit umgeht, haben wir hier einmal zusammengefasst: Mit dem Auto und dem richtigen Licht in den Urlaub.

Also, Augen auf, wer sein Auto belädt. Und vielleicht checkt ihr außer der Leuchtweite gleich noch, ob die Lampen in den Scheinwerfern langsam in die Jahre gekommen sind. OSRAM bietet moderne Leuchtmittel an, deren Lichtausbeute bei gleicher Bauweise bis zu 110 % besser ist als bei älteren Lampen. Da lohnt ein kurzer Wechsel, da geht sogar auf der Fahrt in den Urlaub und nicht erst an Weihnachten ein Licht auf. Das OSRAM Team wünscht eine gute Reise.

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