In diesem Jahr einmal mit dem Auto und der ganzen Familie in den Urlaub? Super. Beim Alltags-Vehikel kennt man(n) alle Wehwehchen aus dem täglichen Betrieb, aber wie verhält es sich bei Autos, die mit einem Saisonkennzeichen bewegt werden? Wer jetzt erst sein Sommerschätzchen aus dem Winterschlaf erweckt hat und mit ihm eine lange Urlaubsreise plant, übersieht gern viele kleine Defekte. Sie treten während der Standzeit im kalten, feuchten Winter auf und können einem nachhaltig den Urlaub vermasseln. Deshalb lieber noch einmal gründlich nachschauen, bevor es auf die A 7 geht.

Saisonkennzeichen sind längst gesellschaftsfähig geworden. Wer es sich leisten kann und im Sommer lieber ein etwas extravaganteres, ein cooles oder vielleicht ein klassisches Automobil bewegen will (das er im Winter vor Regen, Kälte und Streusalz schützen möchte), hat zwei Autos wechselseitig zugelassen. Die Abwechslung macht’s. Aber nur die wenigsten von uns haben eine beheizte, trockene Garage, in der sie ihr geliebtes Sommerauto im Winter aufbocken, es regelmäßig inspizieren oder die Batterie gar an ein Erhaltungsladegerät anschließen. Meist steht das 1981er T-Modell, der Bulli mit Hochdach oder das Cabriolet im Carport und regt sich ein halbes Jahr nicht. Spätestens jetzt, wenn die Tage heller und wärmer werden und eine Reise ansteht, sollte man etwas mehr als nur ein Auge auf ein paar „elektrische“ Stellen am Fahrzeug werfen.

Ist die Batterie wirklich randvoll, und sind alle Zellen noch okay? Den Zustand und auch die Produktivität der Lichtmaschine kann man unbürokratisch in der Fachwerkstatt prüfen lassen, wenn keine eigenen Geräte vorhanden sind. Nach sechs bis sieben Jahren kann ein Akku schon mal in die Knie gehen, und das wirkt sich gerade bei moderneren Autos auf viele Verbraucher aus, die eine konstant hohe Spannung voraussetzen. Im Zweifel lieber einmal eine neue kaufen, auch die geplagte Lichtmaschine dankt es einem.

_Anpassung_Bild_846x530

Sind alle Stecker an den Scheinwerfern und Lampen richtig drauf, sind die Gummis noch geschmeidig, oder hat sich gar Korrosion an den Kontakten durch Feuchtigkeit gebildet? Kontaktspray allein reicht oft nicht, manchmal muss geschmirgelt und versiegelt werden. Aber so lassen sich Ausfälle bei Nachtfahrten verhindern. Auch lohnt ein Blick in die Relais- und Sicherungskästen des Fahrzeugs. Haben sich hier durch Feuchtigkeit oder altes Spritzwasser Kontaktprobleme gebildet? Schalten Abblendlicht und Fernlicht noch sauber oder „hängen“ die Lastrelais fest? Haben die gesteckten Lampen der Blinker sauberen Kontakt zum Kabelbaum?

Lose Masseverbindungen (meistens braun oder schwarz) sind oft Grund für gleich mehrere Probleme, bei losen stromführenden Verbindungen (rot oder bunt) besteht die Gefahr eines Kurzschlusses oder durchgebrannter Sicherungen. Während man seine Scheinwerfer, Rücklichter und die entsprechenden Stecker und Verbindungen inspiziert und mit einem Feuchtigkeit verdrängenden Spray behandelt, lohnen auch immer Blicke in die direkte Umgebung dieser Bauteile, denn viele kleine und große elektrische Probleme sind von außen nicht sichtbar. Dichten die Gummis der Beleuchtung noch sauber ab? Hat sich gar in den Lampen Feuchtigkeit gebildet?

Auf jeden Fall sollte immer ein kleines Ersatzlampenset mitgeführt werden, denn je nach Reiseziel sind die benötigten Lampen entweder sehr teuer oder gar nicht erhältlich. Und dann steht man im Dunkeln. OSRAM bietet seinen Kunden hier komplette Sets und viele andere Lösungen für frisches, helles Licht zwischen dem erweckten, geliebten Fahrzeug und der zu erhellenden Straße an.

Kommentieren Sie diesen Artikel

*Pflichtfelder