Rot, gelb und grün – wenn man mit dem Auto an der Ampel steht weiß jeder, was diese Lichtfarben bedeuten. Im Kombiinstrument des Autos leuchtet hingegen manchmal ein Licht, dessen Bedeutung nicht auf den ersten Blick klar ist. Vor allem, wenn wir nicht mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sind. Die (auf)blinkenden Symbole im Cockpit werden gefühlt immer mehr, sie sind zwar genormt, aber nicht immer sofort einleuchtend. Zumindest bei den Farben steckt aber eine Logik dahinter. Wir haben die wichtigsten Symbole, die auf die Funktion oder Fehlfunktion von Autolampen hinweisen, einmal zusammengefasst. Und wetten: Ihr verwechselt auch immer mindestens Nebelschlussleuchte und Nebelscheinwerfer?

Rotes Licht heißt normaerweise: Möglichst schnell anhalten! Im Bereich der Lampen finden wir das eher selten, nur noch bei der roten Anzeige der Warnblinkanlage. Diese stammt noch aus der Zeit, in der man sie ausschließlich bei Pannen nutzen durfte. Gelb verlangt nach erhöhter Aufmerksamkeit, beispielsweise, weil etwas nicht richtig funktioniert. Grüne Lampen informieren nur. Eine Sonderstellung nimmt die blaue Fernlichtkontrolllampe ein, allein schon deshalb, weil sie die meisten Fahrer gern ignorieren.

Wir haben mal die wichtigsten Leuchtanzeigen zusammengesucht, sofern die mit Licht zu tun haben. Fast schon quizztauglich.

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Die ersten drei Lampen bedeuten von links nach rechts: Ja, das Licht ist an! Oft ist auch der Schalter für die Beleuchtung mit diesem Symbol versehen, manche Fahrzeuge verschweigen auch das Außenlicht und erzählen uns davon nur dadurch, dass auch das Cockpit beleuchtet ist. Der kleine gelbe Brunnen in der Mitte bedeutet uns, dass wohl das Wasser der Scheinwerferreinigungsanlage langsam alle ist und nachgefüllt werden möchte. Deshalb gelb. Und die grüne Lampe rechts belegt, dass wir das Abblendlicht eingeschaltet haben. Abblendlicht, auch das ist nicht jedem immer klar, ist die ganz normale Beleuchtung bei Nacht. Die, die nicht blendet.

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Ist euer Auto mit Positionsleuchten ausgerüstet, wird ihr Leuchten mit dieser grünen Lampe links angezeigt. Die Positionsleuchten werden gern mit dem Abblendlicht verwechselt, in der gut ausgeleuchteten Innenstadt fällt das dann meistens nur den anderen Autofahrern auf. Schön blau in der Mitte: Das Fernlicht. Durch die blaue Farbe soll diese Lampe besonders auffallen, damit wir nicht den entgegenkommenden Verkehr blenden. Klappt nicht immer, wie man im Herbst auf Landstraßen beobachten kann. Stellt ihr euer Auto an einem Platz ab, wo es vielleicht aus verschiedenen Gründen sinnvoll ist, ein Lämpchen brennen zu lassen – kann (meistens mit dem Blinkerhebel) das Parklicht links oder rechts eingeschaltet werden. Das zeigt die grüne Lampe rechts.

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Jetzt wird es zwiegespalten, zumindest was die Aussagen vieler Autofahrer betrifft. Fernlicht? Nebelscheinwerfer? Nein, das gelbe Symbol links erzählt uns von der eingeschalteten Nebelschlussleuchte. Also das helle rote Ding am Heck. Ist man auf der Autobahn unterwegs, stellt man bei schlechtem Wetter schnell fest, dass diese Lampe im Cockpit gern mal übersehen wird… Das mittlere Symbol des Warnblinkers ist vermutlich das bekannteste, es leuchtet je nach Modell abwechselnd mit beiden Blinkerlampen im Cockpit. Ganz rechts sehen wir die Lampe für die Leuchtweitenregelung, sofern das Fahrzeug so eine hat.

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Gelb: Achtung. In diesem Fall ist eine Lampe defekt. Je mitteilsamer das Auto, desto genauer sagt es uns außerdem, um welche Lampe es sich handelt. Ansonsten drumrumlaufen und gucken, nicht, damit die nervige Warnlampe endlich ausgeht sondern damit die anderen Verkehrsteilnehmer uns auch sehen! Die grüne Mitte ist das vordere Pendant zur Nebelschlussleuchte hinten. Die Nebelscheinwerfer sind mit einer grünen Lampe angezeigt, denn im Gegensatz zur Nebelschlusslsuchte hinten blenden sie den Verkehr nicht. Das letzte Lampensymbol sind die Pfeile der Blinker, entweder als Doppelpfeil oder je nach Fahrzeug auch mit einem Pfeil links und einem rechts.

Was alle Warn- oder Informationslampen in einem Auto vereint: Sie verdienen Beachtung. Entweder nerven wir sonst unsere Umwelt und die anderen Verkehrsteilnehmer, oder wir gefährden gar uns selbst und andere. Jetzt, in der hellen Jahreszeit, ist ein guter Moment, um einmal alle Lampen am und im Auto zu checken.
OSRAM bietet seinen Kunden ein umfassendes Leuchtmittelsortiment. Denn wenn der Herbst erstmal wieder vor der Tür steht und es draußen nass, kalt und dunkel wird lassen sich defekte Lampen nur mit halb so viel Enthusiasmus ersetzen wie dieser Tage. Und wenn das Auto schon Bescheid sagt – dann hört doch mal auf die Lampen. Und wenn es mal nicht Bescheid sagt, schaut mal wieder auf die entgegenkommenden Fahrzeuge. Wenn die immer wieder aufblenden….. leuchtet vielleicht bei euch drinnen die blaue Lampe? Oder es leuchtet überhaupt keine Lampe, nicht mal die für das Abblendlicht, und wegen der hellen Straßenbeleuchtung habt ihr das vielleicht noch gar nicht gemerkt? Es werde Licht. Und OSRAM unterstützt euch gern dabei.

 

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