Xenon für alle
Das derzeit beste Autolicht kommt aus Xenon-Scheinwerfern. Doch nur etwas unter 30 Prozent der Neuwagen sind in Deutschland damit ausgerüstet. Verantwortlich dafür sind hauptsächlich die hohen Aufpreise ab rund 800 Euro, die Käufern von kleineren Modellen durchaus wehtun. Doch Xenon könnte billiger werden – dank einer neuen Technik.
Xenon – State of the Art des Autolichts
LED haben bereits an vielen Stellen ins Auto Einzug gehalten. Auch in Scheinwerfern werden sie in Zukunft häufiger zu finden sein. Leuchtdioden bieten vor allem den Designern Möglichkeiten, die bisher undenkbar erschienen. Geht es aber rein ums Licht und Leistung, repräsentiert für mich Xenon den Stand der Technik. Mit nur einer Lampe pro Scheinwerfer lassen sich nicht nur Fern-, Abblend- und Kurvenlicht realisieren. Auch spezielle Lichtverteilungen für Autobahn, Überlandverkehr, Stadtfahrten und schlechtes Wetter sind möglich. Mich begeistern die Helligkeit und die gleichmäßige Ausleuchtung der Straße.
Xenon – die Techniker sprechen von Gasentladungslicht oder HID (für High Intensity Discharge) – ist zudem sparsam. Jeder Scheinwerfer benötigt nur 35 Watt, bei einem etwas schwächeren System sind es gar nur 25. Zum Vergleich: Halogen „frisst“ 55 Watt. LED-Scheinwerfer liegen in ähnlicher Höhe.
Xenon-Licht ist beim Kauf teurer. Das liegt auch an der automatischen Leuchtweitenregelung und Scheinwerferreinigungsanlage, die vorgeschrieben sind. Im Betrieb verursacht es dagegen kaum Kosten, denn die Lampen halten normalerweise ein Autoleben lang.



