OSRAM

Für den guten Zweck von Oberstaufen nach Amman

23.
Jul
2015

Ein dreiwöchiges „automobiles Abendteuer“: Die Allgäu-Orient Rallye. Mit dabei waren diesen Mai auch die beiden Osram Mitarbeiter(innen) Carola Diez und Christopher Kölper. Für den guten Zweck ging es mit drei über 20 Jahre alten Autos von Deutschland nach Jordanien, ohne Autobahnen, Mautstraßen und Navigationssysteme zu nutzen. Osram unterstützen die beiden dabei mit hellen Night Breaker Unlimited und vielem mehr.

Die Allgäu-Orient Rallye. Mit dabei waren Carola Diez und Christopher Kölper vom Team Car4camel. Bild: Osram

Autolichtblog-Team: Ihr habt zum ersten Mal an der Allgäu-Orient-Rallye teilgenommen. Was war die Idee dahinter und was sind die Beweggründe in eurem Urlaub 7000km mit dem Auto zu fahren anstatt sich in einem All-inklusive Club verwöhnen zu lassen?

Carola Diez und Christopher Kölper: Die Allgäu-Orient-Rallye ist keine Rallye im Sinne eines Rennens. Hier stehen Abenteuer, Spaß und Völkerverständigung im Vordergrund. Ein All-Inclusive Club würde uns schnell zu langweilig werden – wir suchen lieber die Herausforderung. Bei der Allgäu-Orient-Rallye hat sich uns die Möglichkeit geboten über den Tellerrand hinauszuschauen und den eigenen Horizont zu erweitern. Wir haben auf unserer Reise insgesamt 10 Länder durchquert und uns überall willkommen gefühlt. Außerdem werden bei der Rallye Abenteuer und guter Zweck verbunden, da die Fahrzeuge in Jordanien verkauft werden und der Erlös lokalen Hilfsorganisationen gespendet wird.

Was war dabei für euch die größte Herausforderung?

Um ehrlich zu sein, war der Verlauf der Rallye reibungsloser als erwartet. Wahrscheinlich lag es daran, dass wir sehr gut vorbereitet waren und im Vorfeld fast jedes freie Wochenende des letzten Jahres darauf hingearbeitet hatten. Ein weiterer Vorteil war sicher auch unser heterogenes Team. Wir waren drei Mädels und drei Jungs. Drei davon (uns eingeschlossen) stehen mit beiden Beinen fest im Berufsleben und brachten „Vernunft“ und Erfahrung im Planen ein, während die anderen drei Teammitglieder (Studenten der RWTH Aachen) Lockerheit und Spaß mit ins Team brachten. So konnten wir gemeinsam im Team jede Herausforderung mühelos bewältigen.

Wie viele Teams gingen bei der diesjährigen Rallye an den Start und schafften es auch alle nach Amman? Wie lange hat die Reise gedauert? (mehr …)

DIE GRÖSSTEN FLOPS DES AUTOLICHTS – HEUTE: GELBES SCHEINWERFERLICHT

16.
Jul
2015

Viele Jahrzehnte lang erkannte man nachts entkommende Autos aus Frankreich schon von weitem. Deren Scheinwerfer leuchteten gelb. Das weckte bei manchen Menschen angenehme Erinnerungen an einen schönen Urlaub im westlichen Nachbarland oder schlicht Fernweh. Bei der Mehrheit der Franzosen selbst war das gelbe Licht nicht besonders angesehen. Denn es wirkte wegen seiner Farbtemperatur deutlich funzeliger als das Weiß der anderen Länder. Messtechnisch nachvollziehbar war ein Lichtverlust zwischen zehn und 20 Prozent. So viel blieb im Gelbfilter hängen.

Die Osram Allseason bringt ein schwach gelbes Licht, das im Gegensatz zum früheren französischen erlaubt ist. Bild: Osram

Es gibt mehrere Erklärungen dafür, warum Frankreich je auf Gelb setzte. Einer der gebräuchlichsten nimmt Bezug auf eine frühe Rally Monte Carlo. Die wurde von dichtem Nebel behindert und ein Fahrerteam reduzierte die Eigenblendung durch die Scheinwerfer, in dem es diese mit Zeitungspapier umwickelte. Zufällig wurde die Zeitung auf gelbem Papier gedruckt. Das Team gewann und führte seinen Sieg auf die ungewöhnlich gute Sicht durch das gelbe Licht zurück. Nebelscheinwerfer waren daraufhin in den meisten Ländern gelb, während Frankreich sogar das gesamte Scheinwerferlicht in diese Farbe tauchte. Heute weiß man, dass gelbes Licht keine bessere Sicht im Nebel gewährleistet.

In Deutschland war (und ist!) das selektivgelbe Licht – so nennen es die Profis – nur in Nebelscheinwerfern erlaubt. Ein paar andere Länder waren zeitweise großzügiger und gestatteten es jenen, die ihrem Auto mittels gelben Licht eine besondere Note geben wollten. So war das in den 1970-er Jahren mal eine Zeitlang in Österreich. Eine nennenswerte Bedeutung erreichte die Lichtfarbe außerhalb des französischen Einflussgebiets aber nie. (mehr …)

BABYLONISCHE LICHTVERWIRRUNG – WAS HINTER WELCHEM BEGRIFF STECKT

09.
Jul
2015
Standlicht, Begrenzungsleuchten, Parklicht – drei Begriffe für die gleiche Lichtfunktion.  Osram: Bild

Standlicht, Begrenzungsleuchten, Parklicht – drei Begriffe für die gleiche Lichtfunktion.
Osram: Bild

Was Licht ist, dürfte klar sein – auch beim Auto. Eigentlich, denn leider verwirren einige Begriffe. Da gibt es Standlicht, Begrenzungsleuchten, Rücklichter und – leuchten – um nur ein paar unterschiedliche Wörter für mehr oder weniger das Gleiche zu nennen.

Sprachliche oder technische Puristen werden jetzt bemerken, dass Licht ganz klar aus Leuchten kommt. Damit haben solche Leuchten natürlich recht; Doch ganz so ernst müssen wir es nicht nehmen. Vorn am Auto sitzen zwei weiße Leuchten und hinten zwei rote. Dazu kommt die Beleuchtung des Nummernschilds. Sie sind Standlicht, Begrenzungsleuchten, Parkbeleuchtung und Rücklicht in einem. Manche sagen sogar Positionslicht dazu; dann mögen dabei Schiffe Pate gestanden haben.

Das Standlicht leuchtet zudem nicht nur im Stand, sondern auch während der Fahrt, zumindest wenn das Licht eingeschaltet ist. Das stellt sicher, dass die Umrisse auch bei Ausfall eines Scheinwerfers noch erkennbar bleiben. Nur die Lichthupe darf ohne Begleitung durch weiteres Licht aufleuchten.

Etwas komplizierter wird es, wenn Erweiterungen ins Spiel kommen. Tagfahrleuchten dürfen zwar zusammen mit Rücklichtern, nicht aber mit vorderen Begrenzungsleuchten eingeschaltet sein. Und dann gibt es noch Sidemarker. Diese gelben Seitenmarkierungsleuchten sind bei längeren Nutzfahrzeugen Pflicht, ansonsten aber auch beim Personenwagen erlaubt. Leider machen nur wenige Autohersteller und Nachrüster davon Gebrauch, denn sie ergänzen die Begrenzungsleuchten ideal. Auf dem Rückzug ist die reine einseitige Parkbeleuchtung, bei der nur auf einer Seite ein Rücklicht und eine der vorderen Begrenzungsleuchten in Betrieb sind. Eingeschaltet wird sie mit dem Blinkerhebel. Ist der beim Verlassen des Autos nach einer Seite eingerastet, leuchtet die eigentlich nur bei deutschen Autos in nennenswertem Umfang eingebaute Lösung. (mehr …)

DIE GRÖSSTEN FLOPS DES AUTOLICHTS – HEUTE: BLENDSCHUTZLEUCHTE

08.
Jul
2015
Die Blendschutzleuchte ist ein kleines Lämpchen, das  im Innenraum  an der Ecke von Windschutzscheibe und A-Säule anzubringen war. Sie sollte der lästigen Blendung entgegenwirken. Bild: Fotolia

Die Blendschutzleuchte ist ein kleines Lämpchen, das im Innenraum an der Ecke von Windschutzscheibe und A-Säule anzubringen war. Sie sollte der lästigen Blendung entgegenwirken.
Bild: Fotolia

Die Motorwelt des ADAC ist Europas auflagenstärkste Zeitschrift und erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Nur Spötter behaupten, das in fast 14 Millionen Exemplaren vertriebene Klubmagazin sei ein Marketingmittel für Treppenlifte, die darin regelmäßig beworben werden. Dies war nicht immer so. In früheren Jahrzehnten beherrschte Autozubehör die Anzeigenspalten. Mit einem davon wollen wir uns heute beschäftigen. Es handelte sich um eine Blendschutzleuchte. Die Hersteller versprachen wahre Wunder gegen die lästige Blendung.

Offensichtlich fühlten sich ja schon vor 40 oder 50 Jahren viele Autofahrer oft geblendet. In der Tat blendeten viele der damaligen Scheinwerfer mehr als moderne. Eine richtig scharfe Hell-/Dunkelgrenze wurde nämlich erst später möglich. Aber das nur am Rande. Gegen Störungen durch das Licht des Gegenverkehrs gab es zunächst mal den Tipp aus der Fahrschule: Nicht in die Scheinwerfer schauen. Und auch so herrliche Dinge wie die Blendschutzbrille. Die reduzierte in der Tat der Blendung. Aber auch alles andere. Denn bekannt war so etwas auch als Sonnenbrille – nachts nur für Blindflüge geeignet. (mehr …)

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